Live-Bericht

Milljöh Neumarkt i.d.Oberpfalz 24.11.2017 (Bericht)

Milljöh Neumarkt i.d.Oberpfalz 24.11.2017 (Bericht)

Daniel

November 26th, 2017

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Ach, wie haben wir die Oberpfalz vermisst! Unser Gig im Milljöh Neumarkt i.d.OPf. war der erste Gig in der Region, seit das legendäre Ypsilon in Niederhofen im Mai 2015 geschlossen hatte und der erste in Neumarkt i.d.OPf. seit dem Spofakel Spektakel Benefiz-Festival, an dem wir im Juni 2014 zusammen mit Grave Digger, Knorkator, Hämatom, Unantastbar und vielen mehr gespielt hatten. Viele aus „der alten Zeit“ hatten ihr Kommen angekündigt, doch auf das, was uns an diesem Freitagabend erwartete, konnte uns niemand vorbereiten…

Neumarkt im doppelten Rock- und Metal-Fieber

Was uns etwas Sorgen machte, waren ein fast 70-jähriger in Begleitung von fünf jüngeren MusikerInnen, fünf fast 60-Jährige und 3.500 verkaufte Tickets … Alice Cooper kündigte sich für denselben Abend in Neumarkt an und brachte neben seiner Band auch die britischen Rocker Thunder mit in die Große Jurahalle. Seit Wochen war das Konzert ausverkauft und auch Daniel hatte sich, noch bevor unser Gig im Milljöh Neumarkt feststand, eine Karte gesichert. Solch eine Macht hat man selten nur ca. 1km neben dem eigenen Gig. Alice begeisterte die Anwesenden und Daniel fiel es durchaus schwer, während „Poison“ die Halle zu verlassen. Aber er sollte den Song ja später noch in Gänze von den F.U.C.K.-Kollegen hören 😉

Als er ins Milljöh Neumarkt kam, staunte unser Frontmann nicht schlecht: Die Area, in der sich die Bühne befand, war bereits so dermaßen voller Leute, dass sich weniger die Frage stellte, ob jemand kommt, sondern ob noch jemand reinpasst, der das ganze Alice Cooper-Konzert gehört hat. Die Antwort: Gegen Ende unserer ersten Runde musste die Security einen Einlassstopp(!!!) aussprechen, weil es schlicht und ergreifend zu voll war.

Wahnsinniges Milljöh Neumarkt

Wir kamen vor dem ersten Song kaum durch und auf die Bühne. Der Backstage liegt hier nicht hinter der Stage – da war die zweite Area mit dem Café – sondern ein Stück entfernt und die Band muss durchs Publikum. Die Stimmung heizte sich immer weiter auf und brach sich schon beim Opener „Fuel“ Bahn. Wir erkannten viele, die früher schon immer in Niederhofen bei uns waren – inklusive der früheren Betreiber der Disco Y. Sie alle, die schwüle kaum atembare Luft und die Enge erinnerten uns den ganzen Abend über an die geilen Zeiten im Ypsilon.

Es war so unglaublich! Zwischen die Besucher passte kein Blatt Papier mehr und trotzdem schafften es manche, einen Pogo-Kreis zu eröffnen. In den wagten sich sogar Mädels und die beiden crazy Rollstuhlfahrer aus der ersten Reihe. Wir staunten nicht schlecht… Bis zum letzten Song um 3.00 Uhr hatten wir nicht das Gefühl, dass es leerer geworden ist.

Der Abend euphorisierte alle und noch in der Nacht erhörten die Macher des Milljöh und wir die vielen Bitten, die an unser herangetragen wurden: Ja, wir kommen wieder ins Milljöh Neumarkt und zwar im März 2018. Den genauen Termin erfahrt ihr natürlich rechtzeitig.

Fotos aus dem Milljöh Neumarkt

Die Fotos hat Manu geschossen.

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