Live-Bericht

SpreewaldRock 2018 Drachhausen 20.05.2018

SpreewaldRock 2018 Drachhausen 20.05.2018

Daniel

Mai 21st, 2018

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Dieses Mal hat’s geklappt: Waren wir bei früheren Anfragen immer bereits anderweitig gebucht, war es nun endlich soweit. Wir rockten das SpreewaldRock Open Air 2018! Uns fiel die Ehre, aber gleichzeitig auch schwere Aufgabe zu, das Festival zu beschließen. Direkt vor uns spielten die Krawallbrüder den letzten Headliner-Gig des Wochenendes, zuvor war u.a. Onkel Tom Angelripper von Sodom mit seinem Trinklieder-Projekt am Start.

Bäumchen-wechsel-dich

Timmy hatte an diesem Pfingstsonntag Geburtstag und sich deshalb gewünscht, schon etwas früher in den Urlaub zu fahren. Für ihn sprang unser Ex-Bassist Martin ein. Ihr denkt: „Martin als Gitarristen-Ersatz? Das kann doch nicht sein!“ Oh doch! Da Dave ja früher als Gitarrist bei uns dabei war, hatte er noch viele Songs an den sechs Saiten drauf. So konnte Martin den Bass übernehmen. Buntes Bäumchen-wechsel-dich 😉

Never trust the first Umleitung

Die beiden quatschten noch Roland und Daniel auf die Rückbank und los ging die weite Fahrt. Markus war währenddessen schon mit unserer Merch-Chefin Manu unterwegs. Der Merch-Stand wollte ja schließlich aufgebaut und betrieben werden. Kofferraum bis zum Anschlag gefüllt, zwischen Taschen sitzen, Bass auf dem Schoß. Der Rock‘n Roll ist kein Lehnstuhl!

Daves Navi brachte uns fast problemlos ans Ziel … nur doof, dass z.B. die A15 im Jahr 2008 noch nicht existierte… So irrten die vier eine Weile durch den Spreewald. Sackgasse wegen Baustelle? Ach, never trust the first Umleitung! Mitte rein und plötzlich ging nichts mehr und die Netzabdeckung ließ kein Google Maps zu. Gut, dass der Waldweg, den sie dann nahmen, direkt zu einer vielbefahrenen Straße führte. Die Scheinwerfer wiesen den Weg. Interessanter Fun-Fact für alle, die noch nie hier waren: Alle Ortsnamen standen auf Deutsch und Polnisch auf den Schildern.

Sie schafften es trotzdem, gegen 22.30 Uhr aufs Gelände, als Onkel Tom gerade sein Set beendet hatte. Schnell eine Thüringer Roster verdrückt und schon begann die Vorbereitung. Derweil legten die Krawallos los. Um 00.45 Uhr waren dann wir dran. Das Feld hatte sich erwartungsgemäß schon ziemlich geleert. Aber ein paar Hundert harrten tapfer aus und begrüßten uns trotz der späten Stunde euphorisch. Gut informierte Quellen berichteten, es wäre bei der letzten Band noch nie so viel los gewesen. Da die Gasvorräte der Krawallbrüder noch nicht erschöpft waren, konnte bei uns sogar noch ordentlich Feuer gemacht werden. So ging der „Vollmond“ zum Start des Sets gleich mal heller auf und auch „TNT“ und „Feiste Räuber“ erstrahlten im Flammenlicht.

Das rief nach Zugabe

Für ein Festival ungewöhnlich – schließlich müssen Zeitpläne eingehalten werden – konnten wir dann sogar noch eine spontane Zugabe spielen. JBOs „Ein guter Tag zum Sterben“ erschien uns als Abschluss passend. Kiedi, seines Zeichens G.O.N.D.-Veranstalter und Frontmann von King Kongs Deoroller (spielten ein paar Stunden zuvor) unterstützte dabei Daniel am Mikrofon. Das klang wirklich Hitparaden-verdächtig!

So ging das SpreewaldRock 2018 zuende. Gegen 3.00 Uhr kamen wir im Hotel in Cottbus an, feierten noch ein wenig und um ca. 10 Uhr fuhr der Dave Express zurück in die Heimat. Geil war’s! 👍🏼😀

Fotos vom SpreewaldRock 2018

Unsere Fotos hat Manu geschossen.

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